Vortrag für alle haupt- und ehrenamtlichen Hospiz-Mitarbeitende

Worum es mir geht

Menschen erleben ihre letzten Lebensphase so unterschiedlich, wie sie andere Abschnitte erlebt haben. Da kann die Schwere des Moments groß erscheinen oder kleiner, die Trauer stark oder schwächer, das Drama mächtig oder kleiner – jeder Moment ist wie er ist: etwas Besonderes. Den Blick zu weiten auf leichte, heitere, ja komische Momente, Anleihen zu nehmen aus der therapeutischen Arbeit von Clowns ist Ziel dieses Vortrags.

Vortrag

Geht das? In schwierigen Lebensphasen, gar in den letzten, Anleihen bei der Figur des Clowns zu nehmen? Die Antwort fällt leicht, wird zudem seit Jahren in der täglichen Praxis gegeben: Ja, das geht. Auch ich habe als Clown schon alte Menschen wie Kinder in der letzten Lebensphase begleitet – von diesen so gewollt, als selbstverständlicher Teil der Betreuenden. Denn ein Clown steht heute für mehr als die Rolle als Spaßmacher. Ein Clown, wie viele ihn im therapeutischen Kontext verkörpern, repräsentiert vor allem bedingungslosen Kontakt und eine etwas andere Sichtweise auf das Leben und Sterben. Das kann schön oder schwierig sein, lustig oder traurig – alles darf sein, alles ist ehrlich. Das kann ungemein bereichern.

Diese Zusammenhänge erläutere ich in meinem Vortrag im Detail und mit vielen praktischen, auch komischen Beispielen. Fragen sind jederzeit während des Vortrages möglich.